Referenzen

Auf dem Weg zum prophetischen Dienst

Schon seit einigen Jahren habe ich mich persönlich mit Fragen um den prophetischen Dienst auseinandergesetzt. Zum Teil war ich dabei auch von einigen unguten Erfahrungen geprägt. Darum beschäftigte mich die Frage, wie kann das Thema vom „Hören auf Gott“ in einer biblisch fundierten Weise gelehrt werden und gleichzeitig auch in der Praxis erfahrbar gemacht werden.

Ein ehemaliger theologischer Lehrer von St. Chrischona Dr. Klaus Bockmühl hat schon vor Jahren ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Hören auf den Gott der redet.“ Nebst anderer Literatur war mir dieses Buch eine grosse Hilfe, mich auf biblischer Ebene diesem Thema zu nähern. Nach dem Jahr 2000 habe ich angefangen in der Gemeinde zu lehren, wie wir den Herrn noch besser hören können.

 

Kontakt zu Walter Penzhorn

Um das Jahr 2007 lernte ich Dr. Walter Penzhorn kennen. Ich hörte einige Seminare von ihm. In der Gemeindeleitung waren wir bald der Meinung, dass Walter Penzhorn für unsere Gemeinde der richtige Referent sein könnte, das Thema vom „Hören auf Gott, oder dem „prophetischen Dienst“ zu entfalten. Es war uns als Gemeindeleitung klar, dass für unsere Gemeindeprägung ein Referent, der das Thema schwerpunktmässig von der Erfahrung angehen würde, keine Hilfe seine würde. So entschieden wir uns für Walter Penzhorn und führten als Gemeinde im Jahr 2009 drei und im Jahr 2010 nochmals eine Seminareinheit durch.

Wir sind als Gemeinde sehr dankbar für den Dienst, den Walter Penzhorn ins unserer Gemeinde getan hat. Es war ihm dabei sehr wichtig, immer wieder in Rücksprache mit mir, die folgenden Lehr,-und Übungsteile abzusprechen.

Die biblisch fundierte Darlegung des Themas, war hilfreich und für die Teilnehmer des Seminars verständlich.

Die Seminareinheiten waren auch geprägt von praktischen Übungen. In kleinen Gruppen oder zu zweit, konnte das Hören auf Gott geübt werden. Die Erfahrungen die Einzelne dabei machten, waren eine grosse Ermutigung. Dabei wurden auch Ängste abgebaut, dass es sich beim Hören auf Gott oder dem prophetischen Dienst um irgend etwas „Magisches“ handeln würde.

Im Anschluss an die Vorträge machte Walter Penzhorn das Angebot, seinen prophetischen Dienst in Anspruch zu nehmen. Vielfach wurde er dabei von einem Ehepaar aus der Schweiz unterstützt.

Im Laufe dieser 4 Seminareinheiten, nahm ein grosser Teil der Gemeinde den „prophetischen Dienst“ in Anspruch.

Als Pastor der Gemeinde hatte ich das Privileg, meine Gemeindeglieder bei diesen Diensten zu begleiten. Den Trost die Ermutigungen und Ermahnungen, die meine Gemeindeglieder dabei erhalten haben, waren oft so treffend, dass ich dabei immer wieder neu dem Herrn meinen Dank sagen konnte, dass er an der Beziehung des einzelnen Menschen interessiert ist.

Was ist geblieben?

Als Gemeindeleitung rechnen wir in Entscheidungen mit dem Reden Gottes und nehmen uns noch bewusster Zeit, auf ihn zu hören. Die Erfahrung dabei ist, dass schon manche langatmige Sitzung abgekürzt wurde. Dies betrifft auch schwierige Beziehungsfragen, die wir als Gemeindeleitung ja manchmal auch zu lösen haben.

Als Gemeindeleitung dienen wir einander, indem wir uns Zeit nehmen auf Gott zu hören, um einander Worte der Ermutigung zuzusprechen.

Einzelne Gemeindeglieder, die sich im seelsorgerlichen Bereich betätigen, rechnen noch konkreter mit dem unmittelbaren Reden Gottes, und haben den Mut ihre Eindrücke von Bibelworten oder Bilder an Mitmenschen weiterzugeben.

In vielen Gemeindeglieder ist eine Sehnsucht gewachsen, das Wirken des Heiligen Geistes noch konkreter zu erleben.

Konkret: Als Gemeinde stoßen wir mit unsre Räumlichkeiten an unsere Kapazitätsgrenzen. Wir taten uns als Gemeindleitung eher schwer darin, eine Entscheidung zu treffen. In unmittelbarer Nachbarschaft konnten wir nun Anfang April 2011 ideale Räumlichkeiten mieten. Wir haben die Gemeinde in den Entscheid einbezogen. Wir haben bereits im Dezember den Vermieter gefragt, ob er uns die Schlüssel der Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Wir trafen uns in den Räumlichkeiten, um den Herrn zu fragen, was er mit uns als Gemeinde vorhat, wann diese Räume uns gehören würden. Die vielen konkreten Hinweise haben uns ermutigt, mit dem Vermieter bezüglich Mietpreis Verhandlungen zu führen, der nun noch einiges geringer ausgefallen ist. Als wir das Projekt dann der Gemeinde zur Abstimmung vorlegten, wurde es ohne Gegenstimme angenommen.

Wir sind gespannt, was der Herrn mit uns, mit einem Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulhaus noch vorhat.

Hören auf Gott heisst nicht, dass wir von unserer Verantwortung, eine Entscheidung zu treffen, enthoben sind. Es ist aber die wesentliche Hilfe, sich gemeinsam mit dem Herrn auf den Weg zu machen.

Wir wurden durch den Dienst von Walter Penzhorn sehr ermutigt, unsern Weg als Gemeinde weiterzugehen und damit zu rechnen, dass das übernatürlich Eingreifen von Gott ganz natürlich jeder Mensch der mit Christus lebt, erleben kann.

 

Markus Mosimann

Pastor

Chrischona-Gemeinde, Arbon Schweiz

 

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